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1992 machte Haps sich selbstständig und gründete seine Firma
V-Twin Specials. Erfahrungen mit Harleys hatte er ja inzwischen genug
gesammelt. Ende der 90er Jahre hatte das Bike endlich sein heutiges
Aussehen erreicht. Schwedenstil war angesagt, und das heißt lange
Gabel und cleane Optik. Deshalb versteckte er auch den Gaszug im
Eigenbau-Lenker.
Der starre Rahmen stammt aus dem Jahr 1954, und deshalb drohten nicht
so viele Beschränkungen beim Umsetzen seiner Ideen. So kam es zum
Einsatz von Eigenbau-Auspuffen im Trumpet Style, die die Abgase des
96 cui Panhead-Motors ins Freie entlassen. Zuvor haben sie schon
Bekanntschaft mit den zwei 40mm Weber-Vergasern gemacht und sich in den
S&S Zylindern getummelt. Nach der Umwandlung von Benzin und Luft in
reichlich Antriebsenergie wandert diese über die Kurbelwelle auf
den Dreizoll-Belt und kommt im Getriebe an. Hier wirbeln Zahnräder
von Andrews und sorgen für die passenden Übersetzungen.
Vom Räderwerk geht's per Hette ans Hinterrad, auf dem ein 230er Avon
um Hilfe schreit. Für den nötigen Überblick sorgen die im
Tank versenkten Instrumente.
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